Was ist Bauablaufplanung?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Die Bauablaufplanung koordiniert alle Gewerke, Termine und Ressourcen auf der Baustelle, um einen reibungslosen und termingerechten Baufortschritt sicherzustellen.
Einfache Erklärung
Die Bauablaufplanung ist ein wesentlicher Teil des Projektmanagements am Bau. Sie umfasst die zeitliche Koordination aller Gewerke, die Materiallogistik, die Berücksichtigung von Trocknungszeiten und Witterungseinflüssen sowie die Planung von Pufferzeiten. Ein detaillierter Bauablaufplan minimiert Leerlaufzeiten und verhindert Konflikte zwischen den Gewerken.
Beispiel aus der Praxis
Der Bauleiter erstellt die Bauablaufplanung: Nach dem Rohbau kommen erst die Fenster, dann Elektro und Sanitär in der Rohinstallation, anschließend der Innenputz, dann der Estrich mit 4 Wochen Trocknungszeit, und erst danach der Fliesenleger und Bodenleger.
Typische Fehler
Keine Pufferzeiten einplanen. Materiallieferungen können sich verzögern, Handwerker können krank werden. Ohne Puffer gerät der gesamte Zeitplan ins Wanken.
Häufige Fragen
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