Was ist ein Bauzeitenplan?
Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Veröffentlicht am
Definition
Ein Bauzeitenplan ist ein terminlicher Ablaufplan, der alle Bauphasen und Gewerke zeitlich koordiniert und den geplanten Baufortschritt darstellt.
Einfache Erklärung
Der Bauzeitenplan wird meist als Balkendiagramm (Gantt-Diagramm) dargestellt und zeigt, wann welches Gewerk auf der Baustelle tätig ist. Er berücksichtigt Abhängigkeiten zwischen den Gewerken, Trocknungszeiten und mögliche Puffer. Ein guter Bauzeitenplan ist die Grundlage für eine termingerechte Fertigstellung und hilft, Leerläufe und Konflikte zwischen den Gewerken zu vermeiden.
Beispiel aus der Praxis
Der Bauzeitenplan für ein Einfamilienhaus zeigt: Erdarbeiten 2 Wochen, Rohbau 6 Wochen, Dach 3 Wochen, Fenster 1 Woche, Elektro und Sanitär parallel 4 Wochen, Estrich 1 Woche (+ 4 Wochen Trocknungszeit), Innenausbau 6 Wochen. Gesamtbauzeit: ca. 7 Monate.
Typische Fehler
Trocknungszeiten nicht einplanen. Estrich braucht mindestens 4 Wochen zum Trocknen, bevor der Bodenbelag verlegt werden kann. Auch Witterungseinflüsse im Winter werden oft unterschätzt.
Häufige Fragen
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