Baustoffe

Was ist WPC-Sichtschutz?

Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Aktualisiert am

Definition

WPC-Sichtschutz besteht aus Profilen eines Verbundwerkstoffs aus Holz- beziehungsweise Naturfasern, Kunststoff und Zusatzstoffen. Die Profile werden mit passenden Pfosten und Befestigungen zu Sichtschutzelementen zusammengesetzt.

Einfache Erklärung

WPC steht für Wood Plastic Composite. Zusammensetzung, Profilform und Oberfläche unterscheiden sich je nach Produkt; eine universelle Mischungsquote gibt es für die Auswahl nicht. Hersteller verwenden auch andere Verbundwerkstoffe und Bezeichnungen wie GCC, die nicht pauschal mit jedem WPC gleichgesetzt werden dürfen. Temperatur- und Feuchteeinflüsse sowie die vorgesehenen Bewegungsräume gehören zur produktspezifischen Montage. Reinigungsmittel, Pflege und mögliche Farbveränderungen richten sich nach der Anleitung. Ein geschlossenes Element benötigt geeignete Pfosten und Fundamente für die Windbeanspruchung. Sichtschutz ist keine automatisch geeignete Absturzsicherung.

Beispiel aus der Praxis

Für einen Sitzplatz vergleicht ein Bauherr zwei Systeme. Statt nur den Plattenpreis gegenüberzustellen, prüft er die benötigten Pfosten, Endprofile, Bewegungsräume und Pflegehinweise. An einer erhöhten Terrasse wird die Absturzsicherung unabhängig vom Sichtschutz geplant.

Typische Fehler

WPC mit massivem Holz oder allen GCC-Produkten gleichsetzen. Profile ohne die vorgeschriebenen Bewegungsräume montieren, ungeeignete Reiniger verwenden oder beliebige Pfosten übernehmen. Pflegeleicht mit pflegefrei verwechseln.

Häufige Fragen

Quellen und redaktioneller Stand

Quellenstand redaktionell abgeglichen am .

Die Angaben dienen der fachlichen Orientierung und ersetzen keine individuelle Rechts-, Planungs- oder Statikberatung.

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