Kellerboden absenken: Kosten über den Aushub hinaus erfassen

Redaktion: Daniel von Bau-Lex · Aktualisiert am

Die Kosten einer Kellerbodenabsenkung beginnen vor dem Aushub und enden am tatsächlich nutzbaren neuen Boden. Vergleichbare Angebote enthalten dieselbe Bestandsklärung, fachliche Planung, Sicherung und Wiederherstellung. Der reine Preis für entfernte Bodenmenge beschreibt den Eingriff nicht vollständig.

Kostenübersicht

Vor einem Ausführungsangebot stehen die nötigen Untersuchungen zu Gründung, Bodenaufbau, Baugrund und Wasser. BG BAU behandelt Arbeiten im Einflussbereich vorhandener Fundamente als Standsicherheitsaufgabe. Welche Sicherung und welche Bauzustände erforderlich sind, legt die Fachplanung fest. Ein unverbindlich angenommener geringer Sicherungsbedarf darf nicht als gesicherte günstige Kostenvariante gerechnet werden. Offene Untersuchungsergebnisse und davon abhängige Leistungen bleiben im Vergleich sichtbar. Nach dem fachlich bestätigten Eingriff werden Aushub beziehungsweise Rückbau, Transport, geeignete Entsorgung und der neue Bodenaufbau mit seinen Anschlüssen abgegrenzt. Folgen an Treppe, Türen und Leitungen gehören ebenfalls in das Raster, soweit sie im konkreten Konzept entstehen. Eine angebotene zusätzliche Raumhöhe ist keine Freigabe für eine bestimmte Nutzung. Es werden hier keine Marktpreise, Mengenansätze zur Eigenberechnung oder pauschalen Sicherheitszuschläge angegeben.

PositionLeistungsumfang
VorbereitungBestands-/Baugrundklärung und Fachplanung
EingriffSicherung, Rückbau/Aushub, Transport und Entsorgung
FertigstellungAbdichtung, Boden und betroffene Anschlüsse

Qualitatives Umfangsraster, Stand 30.10.2026. Keine erhobenen Marktpreise und keine Kostenzusage; tatsächliche Beträge nur aus vergleichbaren konkreten Angeboten.

Einflussfaktoren auf die Kosten

  • Vor einem Ausführungsangebot stehen die nötigen Untersuchungen zu Gründung, Bodenaufbau, Baugrund und Wasser. BG BAU behandelt Arbeiten im Einflussbereich vorhandener Fundamente als Standsicherheitsaufgabe. Welche Sicherung und welche Bauzustände erforderlich sind, legt die Fachplanung fest. Ein unverbindlich angenommener geringer Sicherungsbedarf darf nicht als gesicherte günstige Kostenvariante gerechnet werden. Offene Untersuchungsergebnisse und davon abhängige Leistungen bleiben im Vergleich sichtbar.
  • Nach dem fachlich bestätigten Eingriff werden Aushub beziehungsweise Rückbau, Transport, geeignete Entsorgung und der neue Bodenaufbau mit seinen Anschlüssen abgegrenzt. Folgen an Treppe, Türen und Leitungen gehören ebenfalls in das Raster, soweit sie im konkreten Konzept entstehen. Eine angebotene zusätzliche Raumhöhe ist keine Freigabe für eine bestimmte Nutzung. Es werden hier keine Marktpreise, Mengenansätze zur Eigenberechnung oder pauschalen Sicherheitszuschläge angegeben.

Beispielrechnung

Fiktiver Umfangsvergleich ohne Eurobeträge: Zwei Angebote beziehen sich auf denselben Kellerraum. A nennt nur Abtrag und Abtransport; Sicherung, Wasserfragen und neuer Boden sind bauseits. B baut auf dem bestätigten Fachkonzept auf und enthält die zugeordneten Sicherungsarbeiten sowie den fertigen Boden mit Treppenanschluss. Vor dem Betragsvergleich muss A auf diesen bestätigten Gesamtumfang ergänzt werden. Ist die Absenkung noch nicht technisch geklärt, werden beide Ausführungssummen nicht als belastbarer Endpreis behandelt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Nein. Er enthält nicht automatisch Untersuchungen, Sicherung, Abdichtung und den fertigen Raum.

Ein frei gewählter Zuschlag ersetzt weder Machbarkeitsklärung noch die konkrete Leistungsabgrenzung.

Quellen und redaktioneller Stand

Quellenstand redaktionell abgeglichen am .

Die Angaben dienen der fachlichen Orientierung und ersetzen keine individuelle Rechts-, Planungs- oder Statikberatung.